Aktuelles

31. Juli 2020

1. feierlicher Spatenstich / Grundsteinlegung Ersatzneubau der Sporthalle im Ostseebad Heringsdorf

Spatenstich Heringsdorf 31 07 2020
Spatenstich in Heringsdorf (Foto: LGE I Ariane Gerds

Heringsdorf, 31. Juli 2020 • Ein wichtiger Schritt zur neuen Sportstätte am bewährten Standort wurde heute getan: Mit dem 1. feierlichen Spatenstich und der Grundsteinlegung leiteten Eckhardt Rehberg, Mitglied des Bundestages, Lorenz Caffier, Minister für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern, Dietger Wille, 2. Stellvertreter des Landrates von Vorpommern-Greifswald, Laura Isabelle Marisken, Bürgermeisterin des Ostseebades Heringsdorf, Volker Bruns, Geschäftsführer der LGE Mecklenburg-Vorpommern GmbH, weitere Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, sowie Grundschüler und Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde den Baubeginn für den Ersatzneubau der Sporthalle ein.

 

Der heutige Spatenstich für die neue Sport- und Mehrzweckhalle ist Anlass zu großer Freude, denn der gut durchdachte Neubau wird trotz der gleichen Grundfläche wie die bisherige Halle einen vielfach größeren Nutzen bringen. In erster Linie entsteht hier ein neues Zentrum für Bewegung, Sport und Gesundheitsförderung für die Schule, die örtlichen Vereine und die geplante Kita. Darüber hinaus wird die Halle aber auch dem Quartier bzw. der Gemeinde als Treffpunkt dienen. Mit einer städtebaulichen Einbindung in das Wohnumfeld wird eine nachhaltige Verbesserung des Ortsteils erreicht, was nicht zuletzt auch ein politisches und soziales Entwicklungsziel der Gemeinde ist.

 

Die Anordnung des neuen Baukörpers gewährleistet durch die zwei voneinander unabhängigen Eingangssituationen für die Schüler und Kinder vom Schulhof aus und für Vereine und Freizeitsportler von der Straße aus die Sicherung des Schulgeländes und die jeweils eigenständige separate Nutzung. Dadurch wird eine gute Auslastung und Wirtschaftlichkeit der Sporthalle erwartet. Perspektivisch wird durch den Neubau der Schulstandort gesichert. Auch in den Planungen für die zukünftigen Kita- und Hort-Einrichtungen ist die Halle als Bewegungsraum vorgesehen.

 

Als Bau vorbereitende Maßnahme wurde hier bereits die bisherige Turnhalle abgerissen, die trotz des außerordentlich schlechten Bauzustandes noch bis vor kurzem für den Schul- und Vereinssport genutzt werden musste. Die begrenzten Platzverhältnisse und die marode Bestandssituation setzten jedoch einer effizienten Nutzung Grenzen.

 

Die Gesamtinvestition beträgt rund 4,6 Mio. Euro. Für die Errichtung des Ersatzneubaus erhält die Gemeinde Heringsdorf Mittel in Höhe von rund 2,5 Mio. Euro aus dem Bundes-Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen“ (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung). Weiterhin sind rund 300.000 Euro Landesmittel aus der Sportstättenbau RL-M-V beantragt. Die Eigenmittel der Gemeinde belaufen sich zurzeit auf ca. 40 % der Gesamtkosten, wobei sich dieser Eigenanteil durch die zusätzliche Einwerbung weiterer Mittel durch die LGE Mecklenburg-Vorpommern GmbH reduzieren kann.

 

Von Anfang an wirkt die LGE Mecklenburg-Vorpommern GmbH in diesem Projekt mit und hat hierfür das gesamte Finanzierungs- und Fördermittelmanagement übernommen. Das Unternehmen ist langjähriger Partner der Gemeinde Heringsdorf und unterstützt als treuhänderischer Sanierungsträger und Projektsteuerer seit fast 30 Jahren die städtebauliche Entwicklung in Heringsdorf und Umgebung.

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