Aktuelles

10. Dezember 2014

7. Schweriner Baugespräch zum Thema „Gestaltungsbeirat für Schwerin“

Diskussion zum 7. Schweriner Baugespräch, (Foto: Architektenkammer M-V)

Gestaltungsbeirat kann ein wichtiges Instrument der Baukultur in Schwerin werden

Gestern Abend fand das 7. Schweriner Baugespräch unter dem Titel „Gestaltungsbeirat für Schwerin“  im Perzinasaal in der Wismarschen Straße statt.

Rund 100 interessierte Bürgerinnen und Bürger der Landeshauptstadt folgten der Einladung von Stadt, EGS und LGE sowie der Kammergruppe Schwerin der Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern, sich intensiv mit dem Thema Baukultur auseinanderzusetzen.

 

Zur Einleitung in die Thematik gab Thomas Vielhaber, Leiter des Fachbereichs Planen, Bauen und Umwelt der Stadt Arnsberg, Einblicke in die kommunale Praxis. Er erläuterte anhand zahlreicher Beispiele, was sich durch die Teilnahme am Modellvorhaben „Baukultur in der Praxis“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Umgang mit Baukultur verändert hat und wodurch vieles dauerhaft verbessert werden konnte.

 

In der anschließenden Diskussion rund um die Frage „Braucht Schwerin einen Gestaltungsbeirat?“ brachte der Architekt Christoph Meyn seine jahrelangen Erfahrungen mit dem Beirat in der Weltkulturerbestadt Stralsund ein. Diese spiegeln wider, dass die Arbeit mit einem Gestaltungsbeirat für alle Beteiligten zur Selbstverständlichkeit würden und ohne Frage eine Bereicherung seien, besonders hinsichtlich der Beteiligung der Öffentlichkeit. Gleichzeitig stellte der Schweriner Unternehmer und Investor Karsten Bunsen klar, dass er bereits unterschiedliche Erfahrungen mit Gestaltungsbeiräten gemacht habe. „Grundsätzlich dauert der Planungsprozess etwas länger. Dennoch ist die Zusammenarbeit mit einem Beirat sinnvoll, wenn es so gut läuft wie in den Waisengärten. Ich bin davon überzeugt, dass die Gestaltungsvorgaben zur baulichen und architektonischen Qualität beitragen und dazu führen, ein ausgewogenes, hochwertiges und wertstabiles Quartier zu errichten, was unsere Bauherren auch von uns erwarten“.

 

„Ja, Baukultur ist kein Thema `on top` sondern mitentscheidend für die Positionierung der Kommunen im Wettbewerb der Städte und Regionen um Köpfe und Bewohner“ ergänzte Thomas Vielhaber. Andreas Thiele vom Amt für Stadtentwicklung Schwerin betonte: „Ein Gestaltungsbeirat kann hierbei ein wichtiges Instrument zur Bereicherung und Qualitätssicherung der Baukultur in Schwerin werden“.

 

 „Unser Ziel, die Öffentlichkeit in laufende Diskussionen mit einzubeziehen und somit die Bedeutung von Baukultur zu thematisieren, ist durch das 7. Schweriner Baugespräch wieder gelungen“ resümierte Daniela Rathmann von der Kammergruppe Schwerin der Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern.

 

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