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28. September 2015

In den Waisengärten beginnt der zweite Bauabschnitt

Probebohrungen in Teilbereichen des 2. BA der Waisengärten (Foto: LGE | Carsten Lenschow)

In den Waisengärten beginnen die Erschließungsarbeiten des zweiten Bauabschnittes. Während das neue Quartier im ersten Bauabschnitt mit mehrgeschossigen Stadt- und Mehrfamilienhäusern sichtbar wächst, wird das gesamte Gebiet nun in Richtung des Schweriner Sees weiter entwickelt. Im südöstlichen Bereich der Waisengärten, der bis in die Nähe des Schweriner Sees reicht, erschließt die LGE Mecklenburg-Vorpommern GmbH insgesamt 28 Grundstücke. Geplant sind sie für den Bau von naturnahen, familienfreundlichen bis barrierearmen Stadtvillen und Stadthäusern – in aufgelockerter Bebauung und mit unterschiedlicher Geschosshöhe.

 

In dieser Woche geht es los mit der tiefreichenden Bodenstabilisierung im Bereich des zweiten Bauabschnittes. Da es für einen Teilbereich des Gebietes notwendig ist, wird hier eine Technologie angewendet, die sich bereits bei den Brückenbauwerken der A 14 oder beim Bau des Seehafens Rostock bewährt hat. Die Aufträge hat die LGE an die regionalen Unternehmen WESTA Straßen- und Tiefbau GmbH und M-TEC GmbH & Co KG vergeben, die als Baugrundspezialisten die Tiefenbodenstabilisierung durch Zementsuspension durchführen. Diese Technologie hat den Vorteil, dass starke Erschütterungen während des Bauens unterbleiben. Um das Verfahren zu testen, werden zunächst probeweise an zwei Stellen Bohrpfähle eingesetzt, ausgehärtet und nach einigen Wochen auf ihre Tragfestigkeit hin geprüft. „Wir stellen uns dieser technischen und fachlichen Herausforderung und sind uns sicher, dass wir mit dem Ingenieurbüro Inros Lackner S.E. aus Schwerin einen erfahrenen Partner haben. Wir werden mit diesen Tests sicherstellen, dass wir das richtige Verfahren gewählt haben“, erklärt Carsten Lenschow, LGE-Projektleiter dieses Vorgehen. Bis Jahresende soll die Baugrundverbesserung abgeschlossen sein, ca. 2900 Pfähle werden dazu benötigt.

 

Anschließend werden die weiteren Erschließungsarbeiten ausgeführt. Dazu gehören der Bau der Straßen sowie der Ver- und Entsorgungsanlagen. Geplant ist, diese bis Sommer 2016 fertigzustellen, sodass die ersten Bauherren voraussichtlich ab Mitte nächsten Jahres mit dem Hochbau beginnen können. Es gibt bereits eine Reihe von Investoren, die auf dem Areal des zweiten Bauabschnittes Stadtvillen oder Stadthäuser mit Eigentums- oder Mietwohnungen errichten möchten. Zehn Projekte wurden bereits im Gestaltungsbeirat vorgestellt und diskutiert, weitere folgen in den nächsten Monaten. Der Gestaltungsbeirat, der von der LGE gegründet wurde, hat die Aufgabe, alle Entwürfe von Bauherren und Investoren zu prüfen und die Qualitätsansprüche an die Baukultur und eine nachhaltige, energetische und werthaltige Bebauung in den Waisengärten zu erreichen.Unterdessen geht das Baugeschehen im nordwestlichen Bereich der Waisengärten, dem ersten Bauabschnitt, weiter. Unterschiedliche Investoren bauen in diesem Bereich Eigentums- oder Mietwohnungen für Familien, Paare oder Alleinstehende. Auf einigen Bauflächen entstehen attraktive Stadthäuser mit eigenen Grundstücken. Eine Stadthauszeile ist davon bereits im Bau, der Bezug kann noch in diesem Jahr stattfinden. Für Bauherren besteht hier noch die Gelegenheit, ähnliche Grundstücke für Stadthäuser im ersten Bauabschnitt zu erwerben.

 

In der zukünftigen Straße „Am Werder“ sind die ersten Häuser, die von der gek – Grundstücks -und Erschließungskontor GmbH mit dem Bauunternehmen Bunsen Bauausführung GmbH errichtet wurden, bereits bezogen. Ein weiteres Vorhaben wird direkt gegenüber bereits beworben. Direkt an der Amtstraße baut die Friedrich Schütt + Sohn Baugesellschaft mbH & Co. KG ein modernes Wohngebäude mit 41 Eigentumswohnungen. Die Firma Börke Immobilien KG plant im nördlichen Bereich ein viergeschossiges Gebäude mit acht Eigentumswohnungen. Außerdem entsteht derzeit durch die Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft eG ein Mehrfamilienhaus mit 19 hochwertigen Mietwohnungen. „Wir wissen von unseren Bauherren, dass das Interesse, in den Waisengärten zu wohnen, sehr hoch ist. Viele Eigentumswohnungen sind bereits verkauft. Die Mietwohnungen der SWG, deren Fertigstellung erst für den nächsten Sommer geplant ist, sind längst vermietet“, so Carsten Lenschow, „mit der Erweiterung und Fortführung der Baufelder zum Wasser hin werden neue attraktive Wohnangebote für die Menschen in Schwerin entstehen.“ Die LGE investiert insgesamt 14,5 Millionen Euro in die Entwicklung dieses neuen Quartiers.

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