Aktuelles

25. September 2019

Erfolgreicher 28. Kommunaler Erfahrungsaustausch

Gäste beim 28. Kommunalen Erfahrungsaustausch 2019 in Schwerin
Teilnehmer des 28. Kommunalen Erfahrungsaustausches am 25.09.2019 in Schwerin (Foto: S.Jentzen I LGE)

 Thema: Zukunft Wohnen – Differenzierte Wohnungsmärkte in M-V

 

Mit rund 110 Teilnehmern war der 28. Kommunale Erfahrungsaustausch, der am 25.09.19 in Schwerin stattfand, ein voller Erfolg, nicht zuletzt aufgrund des aktuellen Tagungsthemas „Zukunft Wohnen – Differenzierte Wohnungsmärkte in M-V“. Zu dem alljährlich von der LGE Mecklenburg-Vorpommern GmbH ausgerichteten Fachkongress waren kommunale Vertreter, Fachleute der Stadterneuerung und Stadtentwicklung sowie Experten der Wohnungswirtschaft eingeladen worden. Die Tagung wurde in der Landeshauptstadt Schwerin in einem Stadterneuerungsquartier der „Sozialen Stadt“ durchgeführt und dort im kürzlich fertigstellten Campus am Turm, einem städtischen Kompetenzzentrum für soziale Integration.

 

Volker Bruns, Geschäftsführer der Landgesellschaft und der LGE, begrüßte die Gäste und Referenten aus Politik, Forschung und Praxis und versicherte den Gästen, dass die LGE als bedeutender Akteur der Flächenentwicklung im Land auch weiterhin als Partner auf differenzierten Märkten zur Verfügung steht.

 

Im Anschluss daran sprach Dr. Reiner Braun vom Forschungsinstitut empirica aus Berlin über aktuelle, wohnungswirtschaftliche Trends bundesweit und in M-V.  Er machte Hoffnung, dass Mecklenburg-Vorpommern von der angespannten Situation in den Metropolen wie Berlin profitieren könnte, wenn denn die Rahmenbedingungen vor allem für junge Menschen attraktiv gestaltet würden.

 

Über aktuelle Projekte aus der Praxis der Wohnungswirtschaft berichtete Monika Fontaine-Kretschmer von der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt GmbH. Sie stellte Modelle vor, auf überhitzten Wohnungsmärkten wie in Frankfurt a.M. bezahlbares Wohnen zu gewährleisten. Ein Beispiel sei die Einrichtung eines Bodenfonds in Hessen.

 

In einer anschließenden Podiumsdiskussion konnten die Beiträge des Vormittags reflektiert werden.

 

Aus landespolitischer Sicht berichtete Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern über die Herausforderungen des Wohnungsbaus und der Stadtentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern. Wichtig sei es, für die unterschiedlichen wohnungswirtschaftlichen Herausforderungen die richtigen Lösungsansätze zu definieren. Dazu leisten die Wohnungsbauförderung und die zukünftig vom Bund neu ausgerichtete Städtebauförderung ihren wichtigen Beitrag. Bezahlbares Wohnen ist ein vorrangiges Ziel bei den Initiativen des Landes.

 

Bernd Nottebaum, Baudezernent der Landeshauptstadt, sprach über Perspektiven des Wohnstandortes Schwerin und Aussichten „zwischen Schwarmstadt und Segregation“. Er sagte, es sei wichtig Premiumstandorte zu entwickeln, um als Stadt für Wohnungssuchende attraktiv zu bleiben, Eigenheimgebiete für junge Familien zu entwickeln und den Stadtumbau in sozial schwächeren Stadtteilen voranzutreiben, u.a. mit differenzierten Wohnungsangeboten.

 

Robert Erdmann von der LGE resümierte, dass es in Mecklenburg-Vorpommern nicht den einen Wohnungsmarkt gäbe, sondern viele lokale und regionale Teilmärkte mit jeweils eigenen Potenzialen und Herausforderungen.

 

Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem Stadtrundgang durch das Quartier Neu Zippendorf und Mueßer Holz. Hierbei konnten sich die Teilnehmenden ein Bild der aktuellen Situation im Stadterneuerungsquartier machen und mit den Stadtteilmanagerinnen Sandra Tondl und Julia Quade sowie dem Projektleiter Robert Wick und Reinhard Huss von der Stadt Schwerin ins Gespräch kommen.

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