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04. Mai 2016

Feierliche Einweihung der umgebauten Grundschule in Heringsdorf

Dr. Stefan Rudolph, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern zur feierlichen Eröffnung der Grundschule in Heringsdorf (Foto: A.Gerds I LGE)

Feierliche Einweihung der umgebauten Grundschule in Heringsdorf am 04.05.16

Halbtagsschule mit integriertem Hort nach Umbau und Sanierung eröffnet

Heute fand die feierliche Eröffnung der Grundschule am Gothener Landweg (Gemeinde Heringsdorf) im Beisein von Dr. Stefan Rudolph, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern, statt. Aufgrund der wachsenden Schülerzahlen und der Zusammenlegung mehrerer Grundschulen reichte der Platz an den ehemaligen Standorten, der „Alten Feuerwehr" in Heringsdorf und der Grundschule in Bansin nicht mehr aus. Außerdem musste das Gebäude, das 1952 als erstes Schulgebäude in Mecklenburg nach dem 2. Weltkrieg errichtet wurde, dringend modernisiert und energetisch saniert werden. Mit dem Umbau des ehemaligen Gymnasiums am Gothener Landweg können im neuen Schuljahr drei statt bisher zwei Grundschulklassen je Jahrgang unterrichtet werden, insgesamt 270 Schüler. Der neu eingerichtete Hort bietet 116 Plätze an.

 

Die Maßnahme kostete rund 6,45 Millionen Euro, davon standen für den Umbau und die Sanierung ca. 4,1 Mio Euro aus der Städtebauförderung bereit, rund 786 TEUR aus dem Innenministerium zur Unterstützung des kommunalen Eigenanteils.

 

Dr. Stefan Rudolph, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus und Vorsitzender des Aufsichtsrates der LGE sagte anlässlich der feierlichen Eröffnung: „Der Schulstandort Heringsdorf ist nicht nur für die Gemeinde selbst von besonderer Bedeutung - er dient darüber hinaus auch der schulischen Versorgung der umliegenden Gemeinden und Ortsteile. Mit Fertigstellung der umfangreichen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen sind die Voraussetzungen für einen langfristig entwicklungsfähigen und gesicherten Schulstandort geschaffen."

 

Robert Erdmann, Geschäftsführer der LGE Mecklenburg-Vorpommern GmbH, erläuterte: „Die LGE ist langjährige Partnerin der Gemeinde und unterstützt seit fast 25 Jahren die städtebauliche Entwicklung in den Ortsteilen Ahlbeck, Bansin, Heringsdorf und deren Umgebung. Als treuhänderische Sanierungsträgerin der Gemeinde Ostseebad Heringsdorf hat die LGE für die Sanierung der Grundschule in Heringsdorf erfolgreich die Fördermittel akquiriert und beantragt."

 

Lars Petersen, Bürgermeister der Gemeinde Ostseebad Heringsdorf, sagte: „Die neue Grundschule wird unseren Schülerinnen und Schülern optimale Lernbedingungen und eine gute Atmosphäre bieten. Die Räume wurden so gestaltet, dass sie zum Lernen und Ausprobieren anregen und sowohl gemeinsames als auch individuelles Lernen ermöglichen". Die Flure wurden als sog. „Lernstraßen" bzw. als sog. „Wissensmarktplatz" gestaltet. „Warm und behaglich, Licht und Luft – diese Eigenschaften gehören zum neuen Konzept des Schulgebäudes", so Petersen weiter.

 

Die besondere zweiflüglige Gebäude- und Raumstruktur blieb erhalten, Eingangstüren, Treppenhäuser und Terrazzoböden wurden aufgearbeitet. Besondere Details wie abgerundete Fenster- und Türleibungen, Geländer und Ausstattungsdetails blieben erhalten. Die Haustechnik wurde erneuert, der Schall- und Wärmeschutz verbessert, z.B. durch Dämmung der Außenwände. Eine zeitgemäße Farbgestaltung der Fassade wertet das Gesamtbild zusätzlich auf. Im Innenbereich entstanden im Kellergeschoss neue Essensräume mit Ausgabeküche sowie Werk- und Technikräume. Im Erdgeschoss wurden neben dem Foyer unter anderem ein Sanitätszimmer, Räume für die Schulleitung und eine Milchbar untergebracht. Die Aula konnte im zweiten Obergeschoss wiederhergestellt werden. Der Hort befindet sich jetzt im Erdgeschoss des nördlichen Flügels. Ein Ruheraum steht den Schülern und Hortkindern im westlichen Gebäudeteil zur Verfügung. In den beiden Neubauten entstanden moderne Klassenräume und eine Schülerbibliothek. Einige Räume im Obergeschoss werden nachmittags von der Musikschule genutzt. Aufgrund der gelungenen Raumaufteilung haben die Kinder, Lehrer und Erzieher nur kurze Wege zwischen den verschiedenen Betreuungsangeboten.

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