Aktuelles

19. Dezember 2013

Kleintierdurchlass in den „Waisengärten“ fertig gestellt

Betonteile des Kleintierdurchlasses werden vor Ort zusammen gefügt

Als weiterer Meilenstein zur Umsetzung der Umweltauflagen wurde ein 51 Meter langer Kleintierdurchlass im Schweriner Baugebiet „Waisengärten“ fertig gestellt. Der Durchlass ist mit einem wasserführenden Teil und einer Berme ausgestattet, sodass sowohl Amphibien, die sich ausschließlich im Wasser fortbewegen können, wie etwa Moorfrösche oder Lurche, als auch größere Tiere, beispielsweise ein Igel, den Tunnel nutzen und die geplante Straße (in den Bauplänen noch als „Planstraße A“ gekennzeichnet) unbeschadet queren können. 

 

Der Kleintierdurchlass ist  Teil der neuen Wasserverbindung zwischen Schweriner See, dem ebenfalls durch die LGE  fertig gestellten Teich auf der Südseite und dem vorhandenen Naturgewässer auf der Nordseite des Baugebietes. Zur Fertigstellung dieser Wasserverbindung werden noch ehemalige Entwässerungsgräben der Kleingartenanlagen „entmüllt“ und vertieft.

 

Diese Maßnahmen zeigen konkret, wie das Konzept „Stadt am Wasser“ mit dem bereits 1997 formulierten Leitbild der Landeshauptstadt „die Stadt durch die Entwicklung der seeseitigen Wasserkanten aufzuwerten und zu stärken“ im Baugebiet „Waisengärten“ umgesetzt wird. Zu den zentralen Elementen gehört eben der Uferbereich des Schweriner Sees, der durch drei unterschiedliche Zonen charakterisiert wird: die direkt an das Wasser angrenzende Zone definiert sich durch ökologisch äußerst wertvolle Vegetation und soll weiterhin nahezu unberührt bleiben. In der mittleren Grünzone sind Gehwege geplant, die nicht nur von künftigen Anwohnern der „Waisengärten“ sondern der gesamten Schweriner Öffentlichkeit genutzt werden können. Der dritte Bereich grenzt an das Bebauungsgebiet und besteht aus einer attraktiven Mischung vorhandener Streuobstwiesen und neuen Gartenanlagen. Alle drei Uferzonen und das Wohngebiet werden durch die Wasserläufe durchzogen und werden nun durch einen Kleintierdurchlass miteinander verbunden. Tiere aus dem  ökologisch wichtigen Bereich der seeseitigen Uferzone können so auch weiterhin ihre angestammten Verbindungswege nutzen, z.B. zur jährlichen Wanderung nach der Winterruhe in den ursprünglich vorhandenen Teich.

 

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