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25. Januar 2017

LEG-Preis zeichnet integrative Konzepte aus

Verleihung des LEG-Preises 2016 beim Neujahrsempfang des ZIA und der BVLEG

LEG-Preis zeichnet integrative Konzepte aus

Berlin, 20.01.2016 – „Neue Nachbarn: Integrative Wohnkonzepte für Flüchtlinge" – unter diesem Motto wurde gestern beim gemeinsamen Neujahrsempfang des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss und der Bundesvereinigung der Landes- und Stadtentwicklungsgesellschaften (BVLEG) vor rund 100 Gästen der LEG-Preis 2016 verliehen. Im Rahmen dieses interdisziplinären Nachwuchswettbewerbs standen die angemessene Unterkunft und Integration von Flüchtlingen im Fokus. Die Aufgabe für die Wettbewerbsteilnehmer – darunter Studierende der Fachrichtungen Architektur, Stadt- und Raumplanung sowie verwandter planender Disziplinen – bestand darin, für zwei ausgewählte Standorte (Rudolstadt sowie Bonn Vilich-Müldorf) ein integriertes Quartiers-, Wohn- und Handlungskonzept zu entwickeln. Die beiden Standorte stellten dabei exemplarisch zwei Gegenpole möglicher integrativer Wohnkonzepte dar: Ein Konzept für eine große zentrale Gemeinschaftsunterkunft in Rudolstadt stand einer kleinteiligen dezentralen Unterbringung innerhalb eines neu zu entwickelnden Quartiers in Bonn gegenüber.

 

49 Studierende haben sich am LEG-Preis beteiligt und insgesamt zehn Wettbewerbsbeiträge eingereicht. Davon wurden vier Arbeiten von der hochkarätigen Jury als preiswürdig ausgezeichnet. „Wir freuen uns über die hohe Qualität der eingereichten Arbeiten", sagt Robert Erdmann, Juryvorsitzender „haben wir doch die Latte der Anforderungen erneut sehr hoch gehängt".

„Der LEG-Preis hat wieder einmal das vorhandene Potenzial unserer Nachwuchskräfte in der Branche verdeutlicht, aktuellen Herausforderungen mit intelligenten Lösungen zu begegnen", findet auch Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA. „Unsere Städte benötigen bei der Integration von Hilfesuchenden Unterstützung. Ein kapazitätsorientierter Verteilungsschlüssel etwa, der die Bevölkerungsentwicklung, die Wohnungsmarktsituation und das Arbeitsplatzangebot in den verschiedenen Regionen berücksichtigt, würde unsere Städte und Kommunen entlasten."

 

„Der traditionsreiche LEG-Preis hat sich erneut mit einem der drängendsten Zukunftsthemen auseinandergesetzt. Das diesjährige Thema ‚Neue Nachbarn: Integrative Wohnkonzepte für Flüchtlinge‘ wurde an konkreten Projekten von den Studierenden bearbeitet. Analyse, Ideenfindung, Konzepterarbeitung und konkrete Umsetzungsvorschläge standen bei den prämierten Arbeiten im Vordergrund. Der besondere Dank gilt erneut den baupolitischen Sprechern Chris Kühn, Caren Lay, Michael Groß und Marie-Luise Dött für ihre engagierten Laudationen für unsere Preisträger", sagt Eckhard Horwedel, Präsident der BVLEG. „Wir wünschen den Studierenden weiterhin viel Erfolg!"

 

Die Preisübergabe erfolgte im Beisein von Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, sowie Aygül Özkan, ehemalige niedersächsische Sozialministerin, durch die bau- und wohnungspolitischen Sprecher der vier Bundestagsfraktionen.

 

  • Christian Kühn, MdB (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), an Mathias Neitzel und Michél Slottag von der HCU Hamburg für ihre Arbeit "Aus GU wird Rudolstadt"
  • Caren Lay, MdB (DIE LINKE), an Sven Holler und Verena Wiest von der Hochschule für Technik in Stuttgart für ihre Arbeit „Patchwork-Community WP II: DIY"

  • Michael Gross, MdB (SPD), an Patricia-Roxana Buchwald, Kathrin Maria Gast, Julian Schäfer und Carla Schweizer von der TU Dortmund für ihre Arbeit „Hallo Nachbarn! Ein integrativer Wohnpark in Vilich-Müldorf"

  • Marie-Luise Dött, MdB (CDU/CSU), an Kathrin Böwing, Jan den Brave, Jennifer Carina Kerkhoff, Emanuell Rink und Benedikt Schücker von der TU Dortmund für ihre Arbeit „WohnPark ll - Flexibel, Gesund & Bunt"

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