Aktuelles

16. September 2020

Pläne für Wohnbaugrundstücke mitten in Dassow

Annett Pahl, Volker Bruns (Mitte) und Robert Erdmann unterzeichnen den städtebaulichen Vertrag. Foto: Susann Jentzen I LGE

Schwerin, 16.09.2020 •  Die LGE Mecklenburg-Vorpommern GmbH und die Stadt Dassow planen ein neues Wohnquartier in Dassow. In den nächsten Jahren werden südöstlich des Stadtzentrums schrittweise Grundstücksangebote für Einfamilien-, Doppel- und Mehrfamilienhäuser entstehen. Heute unterzeichneten Bürgermeisterin Annett Pahl sowie die beiden LGE-Geschäftsführer Robert Erdmann und Volker Bruns den städtebaulichen Rahmenvertrag. Darin sind die künftige Erschließung und Vermarktung des neuen Wohngebietes vereinbart.

 

„Unsere Stadt als Wohnstandort etabliert sich immer mehr aufgrund ihrer Verbundenheit zur Ostsee und der Nachbarschaft zu Lübeck. Wohnraum ist absolut gefragt, deshalb ebnen wir mit dem Projekt ‚Wohngebiet Bahnhofstraße‘ den Weg für eine systematische Baulandentwicklung und sinnvolles Wachstum“, sagt Bürgermeisterin Annett Pahl. Bedarfe sieht die Bürgermeisterin vor allem bei Job-Einpendlern, deren Zahl mit künftigen Gewerbeansiedlungen im neuen geplanten Gewerbegebiet weiter zunehmen wird, und bei Arbeitskräften, die in der Tourismusbranche beschäftigt sind. Mit Geschäften, Kindergarten und Schule bietet Dassow ein optimales Wohnumfeld.

 

Das „Wohngebiet Bahnhofstraße“ umfasst ca. 30 Hektar Fläche und soll in vier Bauabschnitten bedarfsgerecht entwickelt werden. Das Areal ergänzt die Siedlungsstruktur am südlichen Stadtrand und verbindet die bestehende östliche und westliche Wohnbebauung von Dassow. „Wir sind noch ganz am Anfang unserer Planungen und entwickeln zurzeit das städtebauliche Konzept für das neue Wohnquartier“, berichtet LGE-Geschäftsführer Robert Erdmann. „Es ist vorgesehen, ein Mix aus Eigenheimgrundstücken und Grundstücken für Mehrfamilienhäuser zu erschließen. Für Familien, Paare, Senioren, Mieter und Erwerber soll es passende Angebote geben, um vielfältigen Bedürfnissen Rechnung zu tragen.“ Ein wichtiger Teil des Konzepts wird auch die Gestaltung des öffentlichen Raumes sein, denn die LGE will viel Raum für Grün schaffen. Aufenthalts- und Spielgelegenheiten sollen zu natürlichen Treffpunkten der künftigen Bewohner werden. Um die beste bauliche Lösung für das ambitionierte Projekt zu finden, werden Experten aus der Immobilien- und Wohnungswirtschaft in die Entwicklung des städtebaulichen Leitbildes eingebunden.

 

„Bis die ersten Bauarbeiten beginnen können, bleibt noch einiges zu tun“, bestätigt Volker Bruns, LGE-Geschäftsführer. „Nach dem städtebaulichen Konzept wird der Bebauungsplan für den ersten Bauabschnitt vorbereitet. Auch wird es notwendig sein, den bestehenden Flächennutzungsplan in Teilbereichen zu ändern, hierzu sind wir bereits in Abstimmungen mit den zuständigen Institutionen. Wir hoffen, dass wir 2022 den ersten Spatenstich für die Erschließung setzen können.“ Der erste Bauabschnitt liegt südwestlich des Sportplatzes und ist ca. zehn Hektar groß. Nach ersten Planungen können hier 80 Baugrundstücke für Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser mit ca. 120 Wohneinheiten entstehen. Die anderen drei Bauabschnitte folgen sukzessive.

 

Mit dem neuen Vorhaben setzen die Stadt Dassow und die LGE ihre langfristige, erfolgreiche Zusammenarbeit fort. Vor wenigen Jahren entwickelte die LGE ein kleines, idyllisch gelegenes Wohngebiet mit zehn Grundstücken westlich der Hermann-Litzendorf-Straße. Im Ortsteil Rosenhagen entstand ein attraktives Ferienhausgebiet mit reetgedeckten Häusern, das für sanften, touristischen Aufschwung in der Region sorgte.

 

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