Aktuelles

28. Februar 2020

Schweinehaltungsanlage im Gewerbegebiet Schönberg wird abgerissen

Luftbild der ehemlaigen Schweinehaltungsanlage in Schönberg (Foto: LGE I M.Gralack)

Städtebaulicher Missstand wird damit beseitigt

 

Kürzlich begannen die Abrissarbeiten der maroden ehemaligen Schweinehaltungsanlage aus DDR-Zeiten an der Ortszufahrt L011 nach Schönberg, die schon seit langem für Schönberger Einwohner und benachbarte Unternehmer ein Ärgernis darstellte. Bei einem Ortstermin überzeugten sich heute Vertreter der Stadt Schönberg, der am Rückbau beteiligten Firmen und der LGE Mecklenburg-Vorpommern GmbH von den aktuellen Fortschritten.

 

In den kommenden Monaten sollen hier sechs riesige Stallanlagen, ein Heizhaus, ein Sozialgebäude, ein Kohlelager, Rampen, sechs Güllelager und eine sogenannte offene Güllelagune, die ein Fassungsvermögen von rund 5.800 m³ hat, abgerissen und entsorgt werden. Damit wird ein erheblicher städtebaulicher Missstand in Schönberg beseitigt. Im Vorfeld dazu erfolgten umfangreiche Gutachten und eine europaweite Ausschreibung für den Rückbau. Den Zuschlag erhielt die Firma Otto Dörner Entsorgung GmbH. Die Rückbaubetreuung übernimmt die Firma Pro Umwelt. Die Beräumung des rund 3,8 Hektar großen Areals erfolgt im Zusammenhang mit der 2. Änderung des B-Planes Nr. 12 zur Entwicklung des Gewerbegebietes Schönberg „Sabower Höhe“.

 

Robert Erdmann, Geschäftsführer der LGE Mecklenburg-Vorpommern GmbH, erklärt: „Wir erschließen im Auftrag der Stadt Schönberg Gewerbeflächen, die hier, in zentraler Lage der Metropolregion Hamburg, benötigt werden. Ehemals durch Vornutzung belastete Flächen können nun wieder für die Ansiedlung von Gewerbetreibenden und Unternehmen aufbereitet werden. Die LGE Mecklenburg-Vorpommern GmbH ist seit den 1990er Jahren als Sanierungs- und später auch als Erschließungsträgerin partnerschaftlich mit der Stadt Schönberg verbunden. Deshalb freuen wir uns, dass mit dem Rückbau der Anlage ein weiterer wichtiger Schritt für die städtebauliche Entwicklung der Stadt getan werden kann.“

 

Rund 1,5 Mio. Euro brutto werden für Rückbau und Entsorgung des Bauschutts und des teilweise mit Asbest belasteten Baumaterials veranschlagt. Eine Förderung der Kosten von bis zu 90 % aus GRW-Mitteln wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern in Aussicht gestellt.

 

Stephan Korn, Bürgermeister der Stadt Schönberg, sagte anlässlich der heutigen Ortsbegehung: „Obwohl die Schweinehaltungsanlage schon lange stillgelegt war, konnte man in der Umgebung noch immer erhebliche Geruchsemissionen wahrnehmen. Das hatte negative Auswirkungen auf das Gewerbegebiet und bremste auch unsere Pläne zur Erweiterung des benachbarten Wohngebietes. Daher hat die Stadt Schönberg das Gelände für 380.000 Euro erworben. Vor diesem Hintergrund sind wir sehr froh, dass endlich der Rückbau beginnt.“

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