Aktuelles

12. November 2018

Spannende, emotionale Filme und gute Filmgespräche bei den Zweiten Schweriner Architektur-Filmtagen

Filmgespräch bei den Zweiten Schweriner Architektur-Filmtagen
Filmgespräch bei den Zweiten Schweriner Architektur-Filmtagen (Foto: LGE I K. Lippmann)

Großes Publikumsinteresse - Veranstalter zufrieden mit der Resonanz -

 

Rund 150 Kinobesucher kamen insgesamt zu den Zweiten Schweriner Architektur-Filmtagen am 10. und 11. November 2018 in das "Kino unterm Dach" und in den „Filmpalast Capitol", für die Veranstalter eine gute Resonanz. Robert Erdmann, Geschäftsführer der LGE Mecklenburg-Vorpommern GmbH und Initiator der Veranstaltung sagte in der Rückschau: „Die Architektur-Filmtage sind ja noch ein ganz junger und sehr individueller Beitrag zur Baukultur in der Region Schwerin. Umso mehr freue ich mich, für alle die die Filmtage möglich gemacht haben, dass wir wieder so viele interessierte Zuschauer erreichen konnten. Das macht Mut für die dritten Schweriner Architektur-Filmtage im kommenden Jahr."

 

Als schönes Highlight konnte ein Film aus Schwerin als Vorpremiere gezeigt werden: „Echtes Leben: Der Glücksmaler – Ein Plattenbau wird bunt" von Dieter Schumann handelt vom Umgang mit Plattenbauten in Schwerin am Beispiel eines Hochhauses in Lankow. Im anschließenden Filmgespräch mit Regisseur Dieter Schumann, dem Hauptprotagonisten und Künstler Michael Frahm, Kameramann Michael Kockot, Anette Jawi und Andreas Thiele, moderiert von Frank Breuner, erfuhren die Zuschauer viel Spannendes und Interessantes von den Dreharbeiten, den Begegnungen mit den Hochhaus-Bewohnern und Hintergründen der Schweriner Neubausiedlungen. Das Publikum beteiligte sich lebhaft mit vielen Fragen und Anregungen.

 

Der zweite Beitrag vom Sonntag, "Die Architekten" von Peter Kahane wurde noch knapp vor der Wende in der DDR gedreht. Eine Zuschauerin äußerte sich dazu: „Dieser Film hat mir sehr gut gefallen und war zugleich sehr hart. Mein Freund und ich haben beide geheult. Ich habe selten so einen die DDR-Zeit so realistisch zeigenden Film gesehen. Tröstlich war nur, dass wir alle wussten, dass eine andere Zeit kommen wird... Erstaunlich, denn als der Film entstand, war dies noch nicht so klar! Sehr mutig und erstaunlich, dass der Film überhaupt entstanden ist! Puh! War schon toll!"

 

Das Programm am Samstag deckte einen ganz anderen Themenbereich ab. Hier ging es um das 100-jährige Bauhaus-Jubiläum und seine Wirkung bis in die heutige Zeit. Hervorragend dazu der Film „Vom Bauen der Zukunft – 100 Jahre Bauhaus" von Niels Bolbrinker und Thomas Tielsch. Anschließend gab es auch hier ein lebhaftes Filmgespräch mit Moderator Frank Breuner, Regisseur Niels Bolbrinker und Publikum.

 

Die zweite Dokumentation am Samstag, „Die neue Nationalgalerie" von Ina Weisse zeigte eindrucksvolle Szenen vom Architekten Ludwig Mies van der Rohe, seinen Planungen und Bauarbeiten der Neuen Nationalgalerie, die ein Museum für die Kunst des 20. Jahrhunderts ist und als Ikone der Klassischen Moderne gilt. Wie der britische Stararchitekt David Chipperfield das berühmte Gebäude umfassend saniert und welche Herausforderungen es dabei gibt erfuhr das Publikum ebenfalls in diesem Film.

 

Fotos der Veranstaltung können Sie hier als PDF herunterladen.

Und hier finden Sie den Programm-Flyer als PDF.

 

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