Aktuelles

23. Oktober 2015

Spatenstich für LGE-Haus in Schwerin Mühlenscharrn hat stattgefunden

Spatenstich zum LGE-Haus in Mühlenscharrn: Die Bauherren Anne und Michael Wickboldt mit Tochter Greta, Volker Bruns, Andreas Thiele, Dr. Stefan Rudolph, Ulrich Kempf, Robert Erdmann (Foto: LGE | Katrin Steuder)

Familie baut prämierten Architektenentwurf aus dem Forschungsprojekt des Bundes „Baukultur in der Praxis"

 

Schwerin, 23.10.2015: Mit dem heutigen Spatenstich realisiert eine Schweriner Familie ihren Traum vom Eigenheim im beliebten Wohngebiet Mühlenscharrn. Dr. Stefan Rudolph, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern gratulierte der Bauherrenfamilie Anne und Michael Wickboldt und freute sich, dass hier nun ein Eigenheim entstehe, das als Botschafter für richtige Ansätze in der gestalterisch und energetisch optimierten Wohnhausarchitektur fungieren könne. Er führte aus, dass dieses „LGE-Haus" mehr sei als „nur" ein Einfamilienhaus, sondern das schon eine gewisse Geschichte habe, bevor die Bodenplatte stehe. Dr. Rudolph erklärte, die im Jahr 2012 von der LGE zur Verbesserung der Baukultur gestartete Initiative „besser bauen" sei eine von bundesweit acht Pilotprojekten zum Thema „Baukultur in der Praxis" gewesen.

 

Im Rahmen eines Wettbewerbes waren Architekten aufgerufen, Entwürfe einzureichen und traditionelle Bauweisen zu berücksichtigen, moderne Ideen einzubringen und regionaltypische Anforderungen zu erfüllen. Der prämierte Beitrag der Architekten Selle + Raithel aus 18 eingereichten Entwürfen beruft sich auf die norddeutsche Bautradition mit einem kompakten und schlichten Baukörper aus heimischen Materialien. Die Jury lobte die Vielseitigkeit des Gebäudes, das durch seinen Modulcharakter verschiedensten örtlichen Gegebenheiten angepasst werden kann.

 

Familie Wickboldt wurde durch einen Zeitungsartikel auf das LGE-Projekt aufmerksam. Von Anfang an gefiel dem Ehepaar das durchdachte Konzept des Hauses und der Bauplatz in Mühlenscharrn. Wie viele andere Schweriner suchten auch sie für sich und ihre Tochter einen zentrumsnahen und verkehrsgünstigen Ort zum Bauen in einer familienfreundlichen Umgebung, der zu ihrer Lebenssituation passte. Sie hatten bereits Freunde in Mühlenscharrn, so dass die Entscheidung schnell gefällt werden konnte. Besonders interessant war es für sie, mit dem LGE-Haus ein bereits vollständig geplantes Architektenhaus realisieren zu können, das bauträgerfrei und energetisch optimiert war und das ihren gestalterischen Vorstellungen entsprach.

 

Robert Erdmann, Geschäftsführer der LGE Mecklenburg-Vorpommern GmbH, erklärte weiter: "Da sich gute Architektur am Besten am gebautem Beispiel verdeutlichen lässt, freuen wir uns, dass die LGE mit der Familie Wickbold aus Schwerin Bauherren gefunden hat, die den Bau des ersten LGE-Hauses verwirklichen werden. Die LGE hatte dafür eine Grundstücksparzelle in „Mühlenscharrn" reserviert. Das realisierte Gebäude, so die Hoffnung der LGE, soll viele Nachahmer finden und den Eigenheimbauherren Mut machen, sich bei der Hausplanung intensiv mit dem Thema Baukultur auseinander zu setzen. Man baut meistens nur einmal im Leben. Bauen ist keine „reine Privatangelegenheit", denn das Bild des Gebäudes übt stets auch Einfluss auf die Nachbarschaft und das gesamte Quartier aus und das über viele Jahrzehnte."

 

Neben dem Architekturwettbewerb und dem Bau des LGE-Hauses setzt die LGE weitere Instrumente zur Stärkung der Baukultur ein. So hat sie gemeinsam mit der Stadt Schwerin den Gestaltungsbeirat Waisengärten gegründet, veranstaltet die Schweriner Baugespräche und veröffentlicht Baufibeln und Broschüren zur Baukultur. Im Rahmen eines Forschungsprojektes hat die LGE, unterstützt vom Bundesbauministerium, untersucht, welche Instrumente dazu dienen, baukulturelle Effekte im Einfamilienhaussektor zu erreichen. Dem Bebauungsplan wird dabei eine wesentliche Rolle beigemessen.

 

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