Aktuelles

30. September 2020

Städtebaulicher Rahmenvertrag zwischen der Stadt Neustadt-Glewe und LGE unterzeichnet

Zukünftiges Baugebiet Ellerbrauksche Barg Neustadt-Glewe
Luftbild des zukünftigen Wohngebietes "Ellerbrauksche Barg" in Neustadt-Glewe (Foto: LGE I P.Just)

Schwerin 30.09.2020 • Heute unterzeichneten Doreen Radelow, Bürgermeisterin der Stadt Neustadt-Glewe und ihre 1. Stellvertreterin, Dörte Ecks, sowie Robert Erdmann und Volker Bruns, beide Geschäftsführer der LGE Mecklenburg-Vorpommern GmbH, einen umfassenden Städtebaulichen Rahmenvertrag für den Bebauungsplan Nr. 35, Wohngebiet „Ellerbrauksche Barg“ in der Stadt Neustadt-Glewe. Ein etwa 13 ha großes Gebiet nördlich der Altstadt und östlich der Seestraße soll in mehreren Bauabschnitten für insgesamt rund 90 bis 100 Wohneinheiten entwickelt werden. Neustadt-Glewe ist Teil der Metropolregion Hamburg und gehört zum Städteverbund Ludwigslust/Grabow/Neustadt-Glewe. Mit der Lage direkt an der A24 zwischen Hamburg und Berlin, dem ICE-Anschluss in beide Metropolen und den Chancen des Südausbaus der A14 bieten sich hier attraktive Standortbedingungen für Unternehmen und Fachkräfte. Im Rahmen der Entwicklung der Metropolregion wurde eine Studie zum Wohnstandort der drei Städte in Auftrag gegeben. Für die LGE Mecklenburg-Vorpommern GmbH ist von Bedeutung, dass im Städtedreieck das Thema Wohnen grundlegend untersucht und strategisch weiterentwickelt werden soll.

 

Doreen Radelow sagte anlässlich der Vertragsunterzeichnung: „Wir freuen uns, dass wir heute einen weiteren wichtigen Schritt getan und die Grundlage für neue Baugrundstücke in unserer Stadt geschaffen haben. Dazu hat die Stadtvertretung bereits im vergangenen Jahr die Weichen gestellt und einen entsprechenden Aufstellungsbeschluss gefasst. In Neustadt- Glewe besteht großer Bedarf an Wohngrundstücken. Aufgrund der innerstädtischen Lage und Nähe zu unserer schönen Altstadt sind im neuen Baugebiet verschiedene Wohnformen denkbar. Hier sollen sowohl Grundstücke für Einzel- und Doppelhäuser als auch Mehrfamilienhäuser und Reihenhäuser entstehen. Denkbar wäre auch, hier Einrichtungen für das betreute Wohnen und für das altersgerechte Wohnen mit zu integrieren.“

 

Durch die zentrumsnahe Lage sind kurze Fußwege zu den Infrastruktureinrichtungen in Neustadt-Glewe möglich. Als Grundzentrum verfügt die Stadt über gute Einkaufsmöglichkeiten, Kinderbetreuung in verschiedenen KITAS, eine Grund- und Regionalschule. Gymnasien und Berufsschulen befinden sich in den wenigen Kilometer entfernten Städten Ludwigslust, Parchim und Hagenow. Fünf allgemeinmedizinische Arztpraxen sowie vier Zahnarztpraxen gewährleisteten die medizinische Vorsorge. In der Umgebung befinden sich Landschafts- und Naturschutzgebiete und schöne Naherholungsmöglichkeiten wie beispielweise der nahegelegene Neustädter See, aber auch vielfältige überregional bekannte kulturelle Angebote, beispielsweise das Airbeat-One Festival oder das Burgfest Neustadt-Glewe.

 

Robert Erdmann erklärte: „In Neustadt-Glewe wurde ab 1991 der historische Stadtkern mit der Alten Burg im Rahmen der Städtebauförderung grundlegend saniert. Durch die geplante Erschließung des Wohngebietes „Ellerbrauksche Barg“ nördlich der Altstadt und östlich der Seestraße wird die Siedlungsstruktur des Ortes insgesamt städtebaulich abgerundet. Seit Mitte der 90er Jahre besteht ein gültiger Flächennutzungsplan, in welchem die Zielsetzungen zur langfristigen städtebaulichen Entwicklung dargestellt sind, die in den heute abgeschlossenen Vertrag mit eingeflossen sind.“

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